Württembergische Krankenhausversicherung im Vergleich
Württembergische: ohne Wartezeit und über den GOÄ-Höchstsatz hinaus
Eine Honorarvereinbarung über dem 3,5-fachen Satz bleibt bei der Württembergischen nicht am Patienten hängen. Das ist die teuerste Zeile jeder Wahlarztrechnung, und die Württembergische trägt sie mit. Die Württembergische führt dafür 3 Tarife der Reihe SZ.
- Leistungen der Württembergischen im Einzelnen
- Stand 18. September 2026
Württembergische: Steigerungssatz der Gebührenordnung
über 3,5-fachDas Wahlarzthonorar wird nach GOÄ abgerechnet. Die Württembergische erstattet auch über den Höchstsatz hinaus.
Wartezeit keine · Alterungsrückstellung gebildet · 3 Tarife im Vergleich
Württembergische Krankenhausversicherung: der Kern in einem Absatz
Die Württembergische aus Stuttgart baut ihren Krankenhausschutz aus einem Grundtarif und einem Aufsatz: SZ trägt Zweibettzimmer und Wahlarzt, SZE legt das Einbettzimmer darauf. Zwei Punkte heben den Tarif heraus. Erstens erstattet er ärztliche Leistungen ausdrücklich über die Höchstsätze der GOÄ hinaus, sobald eine formgerechte Honorarvereinbarung vorliegt — und zwar auch bei ambulanten Operationen. Zweitens entfällt die allgemeine Wartezeit, und auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet die Gesellschaft gleich mit. Wer günstiger einsteigen will, nimmt SZR, den leistungsgleichen Zwilling ohne Alterungsrückstellung, der spätestens mit 55 Jahren in SZ übergeht.
3 Tarife der Württembergischen — was sie beim Zimmer und beim Arzthonorar trennt
Was die Württembergische je Tarif erstattet, steht in der folgenden Übersicht — Zimmer und Wahlarzt getrennt ausgewiesen. Die Reihe trägt bei der Württembergischen den Namen SZ.
| Tarif | Einbettzimmer | Zweibettzimmer | Wahlarzt |
|---|---|---|---|
| SZ + SZE Die volle Kombination: der Grundtarif SZ mit dem Zusatzbaustein SZE, der die Differenzkosten für das Einbettzimmer nach Abzug des Zweibettzimmers trägt. | eingeschlossen | eingeschlossen | auch über den Höchstsatz hinaus |
| SZ Zweibettzimmer, wahl- und belegärztliche Behandlung, Sanitärzelle, Sonderverpflegung, Telefon, Internet und Fernsehen — alles zu 100 Prozent, mit Alterungsrückstellung berechnet. | nur zu 60 Prozent des Zuschlags, wenn das Zweibettzimmer zur Regelleistung zählt | eingeschlossen | auch über den Höchstsatz hinaus |
| SZR Derselbe Leistungsumfang wie SZ, aber nach Art der Schadenversicherung gerechnet: kein Aufbau von Alterungsrückstellungen, dafür ein niedriger Einstiegsbeitrag und Altersgruppen im Fünfjahresschritt. | nur zu 60 Prozent des Zuschlags, wenn das Zweibettzimmer zur Regelleistung zählt | eingeschlossen | auch über den Höchstsatz hinaus |
SZ und SZR leisten identisch und unterscheiden sich nur in der Kalkulation. SZR läuft in 16 Altersgruppen von 21 bis 25 Jahren hinauf bis „ab 96“; mit jeder neuen Gruppe steigt der Beitrag. Der Übergang ist geregelt: Nach fünf Vertragsjahren lässt sich jederzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung nach SZ wechseln, und spätestens zum 1. Januar nach dem 55. Geburtstag stellt die Gesellschaft von sich aus um. Wer dieser Umstellung binnen zwei Monaten widerspricht, bleibt in SZR — verliert damit aber den Anspruch auf den Wechsel ohne Prüfung. Umgekehrt kann, wer in SZ mit 21 Jahren erstmals den Erwachsenenbeitrag zahlen müsste, binnen zwei Monaten rückwirkend auf SZR umstellen. SZE gibt es nur zusammen mit SZ oder SZR und es endet mit dem Grundtarif. Neben SZ steht der Aufpreis für SZE für jedes Eintrittsalter fest — 0,74 Euro für Kinder, 9,21 Euro mit 40, 17,43 Euro mit 65 Jahren; neben SZR wird er für den Einzelfall gerechnet. Hervorgehoben ist die Stufe, die bei der Württembergischen den größten Leistungsumfang trägt. Stand der Angaben: 18. September 2026.
Württembergische SZ + SZE: Erstattung auch jenseits des Höchstsatzes
An dieser Stelle zeigt sich bei der Württembergischen, ob der Schutz auch dann noch trägt, wenn der Arzt außerhalb des Regelrahmens abrechnet.
Erstattungsgrenze der Württembergischen
auch über den Höchstsatz hinaus
- 2,3-fach Regelfall ohne Begründung
- 3,5-fach mit schriftlicher Begründung
- darüber nur mit Honorarvereinbarung
Die Grenze der Gebührenordnung ist hier keine: Erstattungsfähig sind wahl- und belegärztliche Leistungen zu 100 Prozent, und zwar „über die in der GOÄ festgelegten Höchstsätze hinaus, soweit eine den Anforderungen der GOÄ entsprechende Honorarvereinbarung zugrunde liegt“. Dieselbe Regel wiederholen die Bedingungen eigens für ambulante Operationen. Der Satz steht wortgleich in SZ wie in SZR — wer den günstigeren Einsteigertarif wählt, verliert an dieser Stelle also nichts.
Der Unterschied wird bei aufwendigen Eingriffen sichtbar: Dort verlangen gefragte Operateure regelmäßig eine Vereinbarung über den Höchstsatz hinaus, und die Württembergische schließt diesen Fall ein.
Reicht Ihnen die Grenze der Württembergischen?
Sagen Sie uns Ihr Alter und den gewünschten Zimmertyp — Sie bekommen die Tarife der Württembergischen und der übrigen Gesellschaften als schriftliche Aufstellung.
Beiträge berechnen lassenWelche Klauseln der Württembergischen entscheiden über den Alltag im Krankenhaus?
Diese Merkmale bestimmen bei der Württembergischen, ob der Schutz im konkreten Haus und zum konkreten Zeitpunkt trägt.
| Merkmal | Regelung bei der Württembergischen |
|---|---|
| Wartezeit | Alle drei Tarife setzen die allgemeine Wartezeit außer Kraft: „Abweichend von § 3 (2) MB/KK 2009 entfällt die allgemeine Wartezeit.“ Für SZE geht die Gesellschaft noch weiter: Wird dieser Baustein im Rahmen einer Krankheitskostenvollversicherung vereinbart, entfallen sämtliche Wartezeiten. Die Bindung liegt anderswo — der Vertrag läuft zunächst zwei Jahre und verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. |
| Gesundheitsfragen | Vor dem Abschluss sind Gesundheitsfragen zu beantworten; die Gesellschaft beschreibt sie selbst als „einige wenige“ Fragen zu Vorerkrankungen und zum aktuellen Gesundheitszustand und begründet sie damit, den Bestand vor Beitragssprüngen zu schützen. Versicherungsfähig ist, wer Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung oder auf Heilfürsorge hat — und, was selten ist, auch wer privat vollversichert ist, dessen Vertrag stationär aber nur die allgemeinen Krankenhausleistungen ersetzt. Beim Wechsel von SZR nach SZ wird nicht erneut gefragt. |
| Alterungsrückstellung | Hier hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Kalkulationen. SZ bildet Alterungsrückstellungen; maßgeblich ist die Differenz zwischen Beginn- und Geburtsjahr, Kinder zahlen bis 15, Jugendliche bis 20 den ermäßigten Satz. SZR bildet keine und wird nach Art der Schadenversicherung geführt: Der Beitrag springt jeweils zu Beginn des Kalenderjahres, in dem das 21., 26., 31., 36. Lebensjahr und so fort bis zum 96. vollendet wird. Der Unterschied zeigt sich sofort — mit 30 Jahren kostet SZ 38,39 Euro, der Einstieg in SZR beginnt bei 17,01 Euro. Er dreht sich aber um: Mit 60 Jahren kostet SZ 76,17 Euro und SZR 32,09 Euro, und wer mit 61 in SZR einsteigt, zahlt 45,48 Euro, während der Beitrag in SZ ab diesem Alter bei 78,31 Euro liegt und dort stehen bleibt. Einen Beitragsnachlass für Vorauszahlung sieht keiner der drei Tarife vor. |
| Privatklinik | Die Bedingungen denken den Fall mit: In Kliniken, die nicht nach Krankenhausentgeltgesetz oder Bundespflegesatzverordnung abrechnen, gelten die zusätzlichen Kosten für ein Zweibettzimmer und die gesondert berechenbare wahl- oder belegärztliche Behandlung ebenfalls als Wahlleistungen — sie sind dort also zu 100 Prozent erstattungsfähig. Als allgemeine Krankenhausleistung zählt in solchen Kliniken der Aufenthalt im Drei- oder Mehrbettzimmer. Diesen Grundbetrag ersetzt die Württembergische nur, soweit die Krankenkasse geleistet hat; bleibt die Kasse außen vor, bleibt auch er beim Patienten. |
| Gemischte Anstalten | Für den Fall, an dem viele Tarife scheitern, macht die Württembergische eine ausdrückliche Ausnahme: „Abweichend von § 4 Abs. 5 Satz 1 MB/KK 2009 ist für medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlungen in gemischten Krankenanstalten im Fall von Operationen, Entbindungen, Fehlgeburten sowie nicht rechtswidrigen Schwangerschaftsabbrüchen wegen medizinischer oder kriminologischer Indikation keine vorherige schriftliche Zusage durch den Versicherer erforderlich.“ Der geplante Eingriff in einer Fachklinik mit angeschlossener Reha ist damit frei. Für alle anderen Behandlungen in solchen Kliniken bleibt es bei der Zusage vorab. |
| Vor- und nachstationär | Vor- oder nachstationäre Behandlungen im Krankenhaus werden zu 100 Prozent erstattet, dazu je eine Vor- und eine Abschlussuntersuchung durch den abrechnungsberechtigten Krankenhaus- oder Belegarzt. Der Rahmen folgt dem Gesetz: höchstens drei Behandlungstage innerhalb von fünf Tagen vor der Aufnahme und sieben Behandlungstage innerhalb von 14 Tagen danach, bei Organübertragungen drei Monate. |
| Rooming-in | Bei stationärer Behandlung eines Kindes bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres werden die gesondert berechenbaren Kosten für Unterbringung und Verpflegung eines mit aufgenommenen Elternteils erstattet. Eine Tagesgrenze nennt der Tarif nicht; nachzuweisen sind Dauer und Höhe durch eine Bescheinigung des Krankenhauses. |
| Krankentransport | Die Verlegung in ein anderes deutsches Krankenhaus ist erstattungsfähig, auch wenn der Transport medizinisch nicht notwendig ist — Bedingung ist allein, dass der stationäre Aufenthalt danach voraussichtlich noch mindestens sieben Tage dauert. Damit deckt der Tarif den Wunschwechsel in eine andere Klinik, den sonst kaum jemand trägt. Das Zielhaus muss dem Krankenhausentgeltgesetz oder der Bundespflegesatzverordnung unterliegen. |
| Krankenhaustagegeld | Statt der Wahlleistungen zahlt SZ ein Ersatzkrankenhaustagegeld von 30 Euro je Tag, wenn über den ganzen Aufenthalt auf das Zweibettzimmer verzichtet wird, und 50 Euro beim Verzicht auf die wahl- und belegärztliche Behandlung. Aus SZE kommen 20 Euro hinzu, wenn das Einbettzimmer nicht genutzt wird — im Mehrbettzimmer zusätzlich zur Leistung aus dem Grundtarif. Zwei Fälle sind ausgenommen: die Intensiv- und Säuglingsstation sowie die Anschlussheilbehandlung. Unabhängig davon lässt sich ein frei verwendbares Krankenhaustagegeld zubuchen, dessen tarifliche Obergrenze altersabhängig bei 50 oder 100 Euro liegt. |
| Ambulante Operationen | Tritt eine ambulante Operation an die Stelle eines stationären Aufenthalts, ersetzt die Württembergische die privatärztliche Behandlung zu 100 Prozent und auch über die Höchstsätze der GOÄ hinaus. Der Eingriff muss auf Grundlage der Vereinbarung zum ambulanten Operieren erfolgen, und zwar in einem Krankenhaus, einem medizinischen Versorgungszentrum oder einem ambulanten OP-Zentrum. Abrechnen dürfen nur dort angestellte Ärzte oder Belegärzte dieser Einrichtungen. Auch die Hebammenleistung bei einer Hausgeburt fällt unter diesen Punkt. |
| Schutz im Ausland | Eine vollstationäre Behandlung außerhalb Deutschlands wird weltweit erstattet, nach Abzug der Vorleistung des Sozialversicherungsträgers und bis zu 150 Euro je Verweiltag. Darüber hinaus zahlt die Württembergische in zwei Fällen: wenn sie es vorher schriftlich zugesagt hat oder wenn der Versicherungsfall akut während einer Auslandsreise eingetreten ist. |
| Wechsel in eine höhere Stufe | Zwischen den beiden Kalkulationen lässt sich in beide Richtungen wechseln. Von SZR nach SZ geht es nach fünf Vertragsjahren jederzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung, zum Ersten des Folgemonats; spätestens zum 1. Januar nach dem 55. Geburtstag stellt die Gesellschaft ohnehin um — sofern der Vertrag bis dahin fünf Jahre läuft. Von SZ nach SZR geht es in dem Moment, in dem erstmals der Beitrag für das Eintrittsalter 21 fällig würde: Antrag binnen zwei Monaten, Umstellung rückwirkend zum 1. Januar, ebenfalls ohne neue Gesundheitsprüfung. |
Für planbare Behandlungen ist der Wartezeitverzicht der Württembergischen der praktische Unterschied zwischen einem Vertrag, der trägt, und einem, der zu spät kommt.
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Tag 0
Antrag bei der Württembergischen
Die Württembergische sieht die Angaben durch und setzt erst dann den Versicherungsbeginn.
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Vertragsbeginn
Schutz greift sofort
Kein Vorlauf: Die Württembergische leistet vom ersten Vertragstag an, für Unfall wie für Krankheit.
Die Württembergische im Urteil: Was überzeugt, was stört?
Kein Tarif ist nur gut oder nur schlecht — für die Württembergische sieht die Bilanz so aus:
Stärken der Württembergischen
- Ärztliche Leistungen sind über die Höchstsätze der GOÄ hinaus erstattungsfähig — in SZ und in SZR gleichermaßen, und auch bei ambulanten Operationen.
- Keine allgemeine Wartezeit in allen drei Tarifen; in SZE neben einer Vollversicherung entfallen sogar sämtliche Wartezeiten.
- Bei gemischten Anstalten braucht eine Operation keine Vorab-Zusage, ebenso wenig eine Entbindung.
- Die Wunschverlegung in eine andere Klinik ist auch ohne medizinische Notwendigkeit gedeckt, wenn der Aufenthalt noch mindestens sieben Tage dauert.
- Die Gesellschaft rechnet vor, worum es geht: Bei einer Nasenscheidewand-Operation mit vier Tagen Aufenthalt summieren sich Wahlarzt und Zweibettzimmer auf 2.296,90 Euro, bei einem künstlichen Hüftgelenk mit 13 Tagen auf 3.770 Euro.
- In SZR bleibt der Beitrag vom 21. bis zum 45. Lebensjahr bei 17,01 Euro — 25 Jahrgänge lang derselbe Betrag, bevor er das erste Mal auf 17,60 Euro springt.
- Das Einbettzimmer kostet in jungen Jahren kaum etwas: SZE liegt bei 0,74 Euro für Kinder, 1,32 Euro für Jugendliche und 7,77 Euro beim Eintritt mit 30 Jahren.
- Rooming-in bis zum 15. Geburtstag des Kindes ohne Tagesbegrenzung.
- Auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet die Württembergische in allen drei Tarifen.
Haken bei der Württembergischen
- Das Einbettzimmer kostet extra: SZE ist ein eigener Baustein und endet mit dem Grundtarif, an dem er hängt.
- SZR beginnt erst mit 21 Jahren — für Kinder und Jugendliche bleibt nur SZ mit Alterungsrückstellung.
- Ab dem 51. Lebensjahr zieht SZR scharf an: 23,12 Euro ab 51, 32,09 Euro ab 56, 45,48 Euro ab 61 Jahren — und ohne Rückstellung geht es in diesem Takt weiter.
- Im Ausland ist bei 150 Euro je Verweiltag Schluss, sofern der Fall nicht akut auf einer Reise eintrat oder vorher zugesagt wurde.
- Hat die Krankenkasse für die allgemeinen Krankenhausleistungen nicht geleistet, ersetzt auch die Württembergische diesen Teil nicht.
- Das Ersatzkrankenhaustagegeld der Württembergischen gilt dem Akutaufenthalt; für die Anschlussheilbehandlung wird es auch dann nicht gezahlt, wenn auf Zimmer und Wahlarzt verzichtet wird.
- Zahnersatz ist ausgeschlossen, selbst wenn er im Zusammenhang mit einem stationären Aufenthalt oder einer ambulanten Operation anfällt.
- Einen Beitragsnachlass für halbjährliche oder jährliche Zahlung sehen die Tarife ausdrücklich nicht vor.
Württembergische: für Kinder ab 3,74 € im Monat
Die Beitragsstaffel der Württembergischen im Überblick: Jeder Wert steht für ein Eintrittsalter und einen Tarif.
- Kind · SZ + SZE 4,48 €
- 20 Jahre · SZ + SZE 8,02 €
- 30 Jahre · SZ + SZE 46,16 €
- 40 Jahre · SZ + SZE 54,82 €
- 50 Jahre · SZ + SZE 69,53 €
- 60 Jahre · SZ + SZE 91,38 €
- Kind · SZ 3,74 €
- 20 Jahre · SZ 6,70 €
- 30 Jahre · SZ 38,39 €
- 40 Jahre · SZ 45,61 €
- 50 Jahre · SZ 57,88 €
- 60 Jahre · SZ 76,17 €
- 21 Jahre · SZR 17,01 €
- 26 bis 30 Jahre · SZR 17,01 €
- 36 bis 40 Jahre · SZR 17,01 €
- 46 bis 50 Jahre · SZR 17,60 €
- 56 bis 60 Jahre · SZR 32,09 €
Stand 18. September 2026. Den Beitrag der Württembergischen rechnen wir Ihnen auf Ihr Geburtsjahr aus; je nach Gesundheitsangaben kann er davon abweichen.
Wie sich der Beitrag der Württembergischen über die Jahre entwickelt, hängt vor allem an der Alterungsrückstellung — bei der Württembergischen wird sie gebildet. Wer die 3 Stufen der Württembergischen nebeneinanderlegt, sieht den Preis für jede zusätzliche Leistung sofort.
Was können andere, was die Württembergische nicht kann — und umgekehrt?
Ein einzelner Tarif sagt wenig, solange man nicht weiß, was die anderen tun — für die Württembergische sieht der Abstand zum Feld so aus:
| Erstattungsgrenze | Gesellschaften | Steht die Württembergische hier? |
|---|---|---|
| auch über den Höchstsatz hinaus | 32 Gesellschaften | ja |
| ohne genannte Obergrenze | 1 Gesellschaft | nein |
| bis zum 3,5-fachen Satz | 3 Gesellschaften | nein |
| bis zum 2,3-fachen Satz | 1 Gesellschaft | nein |
| ärztliche Leistungen nicht versichert | 1 Gesellschaft | nein |
Von 38 Gesellschaften gehen 32 über den Höchstsatz der Gebührenordnung hinaus. Die Württembergische rechnet dazu.
Wer einen Termin vor sich hat, gewinnt bei der Württembergischen Zeit: keine allgemeine Wartezeit, wie bei 21 von 38 Gesellschaften. Welche Rolle das für Sie spielt, hängt davon ab, wie bald der Schutz greifen soll und wie frei Sie den Operateur wählen wollen — beides lässt sich für die Württembergische im Angebot durchrechnen.
Was Sie zu der Württembergischen noch klären sollten
Einbettzimmer
Klinikpreise für das Einzelzimmer, Station für Station — und die Frage, ob die Württembergische sie in voller Höhe übernimmt.
Zweibettzimmer
Zwei Betten statt einem: Was das an Ruhe kostet und was es beim Beitrag der Württembergischen spart.
Chefarztbehandlung
Chefarzt, Wahlarzt, Belegarzt: Wer wie abrechnet und was davon bei der Württembergischen gedeckt ist.
Freie Krankenhauswahl
Die gemischte Anstalt ist die häufigste Ablehnungsursache — wie der Fall bei der Württembergischen geregelt ist.
Soll die Württembergische es werden — oder doch ein anderer Tarif?
Mit Ihrem Eintrittsalter und dem gewünschten Leistungsumfang rechnen wir die Beiträge durch und stellen die Württembergische neben die Gesellschaften mit vergleichbarem Zuschnitt — kostenlos und unverbindlich.
Angebot anfordernWas Interessenten zu der Württembergischen am häufigsten fragen
Bis zu welchem Steigerungsfaktor erstattet die Württembergische das Arzthonorar?
Die Württembergische erstattet auch über den Höchstsatz hinaus. Die Grenze der Gebührenordnung ist hier keine: Erstattungsfähig sind wahl- und belegärztliche Leistungen zu 100 Prozent, und zwar „über die in der GOÄ festgelegten Höchstsätze hinaus, soweit eine den Anforderungen der GOÄ entsprechende Honorarvereinbarung zugrunde liegt“. Dieselbe Regel wiederholen die Bedingungen eigens für ambulante Operationen. Der Satz steht wortgleich in SZ wie in SZR — wer den günstigeren Einsteigertarif wählt, verliert an dieser Stelle also nichts.
Wie lange ist die Wartezeit bei der Württembergischen?
Bei der Württembergischen entfällt die allgemeine Wartezeit. Alle drei Tarife setzen die allgemeine Wartezeit außer Kraft: „Abweichend von § 3 (2) MB/KK 2009 entfällt die allgemeine Wartezeit.“ Für SZE geht die Gesellschaft noch weiter: Wird dieser Baustein im Rahmen einer Krankheitskostenvollversicherung vereinbart, entfallen sämtliche Wartezeiten. Die Bindung liegt anderswo — der Vertrag läuft zunächst zwei Jahre und verlängert sich dann jeweils um ein Jahr.
Welche Tarife führt die Württembergische in der stationären Zusatzversicherung?
Die Württembergische führt 3 Tarife: SZ + SZE, SZ, SZR. SZ und SZR leisten identisch und unterscheiden sich nur in der Kalkulation. SZR läuft in 16 Altersgruppen von 21 bis 25 Jahren hinauf bis „ab 96“; mit jeder neuen Gruppe steigt der Beitrag. Der Übergang ist geregelt: Nach fünf Vertragsjahren lässt sich jederzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung nach SZ wechseln, und spätestens zum 1. Januar nach dem 55. Geburtstag stellt die Gesellschaft von sich aus um. Wer dieser Umstellung binnen zwei Monaten widerspricht, bleibt in SZR — verliert damit aber den Anspruch auf den Wechsel ohne Prüfung. Umgekehrt kann, wer in SZ mit 21 Jahren erstmals den Erwachsenenbeitrag zahlen müsste, binnen zwei Monaten rückwirkend auf SZR umstellen. SZE gibt es nur zusammen mit SZ oder SZR und es endet mit dem Grundtarif. Neben SZ steht der Aufpreis für SZE für jedes Eintrittsalter fest — 0,74 Euro für Kinder, 9,21 Euro mit 40, 17,43 Euro mit 65 Jahren; neben SZR wird er für den Einzelfall gerechnet.
Bildet die Württembergische eine Alterungsrückstellung?
Ja. Hier hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Kalkulationen. SZ bildet Alterungsrückstellungen; maßgeblich ist die Differenz zwischen Beginn- und Geburtsjahr, Kinder zahlen bis 15, Jugendliche bis 20 den ermäßigten Satz. SZR bildet keine und wird nach Art der Schadenversicherung geführt: Der Beitrag springt jeweils zu Beginn des Kalenderjahres, in dem das 21., 26., 31., 36. Lebensjahr und so fort bis zum 96. vollendet wird. Der Unterschied zeigt sich sofort — mit 30 Jahren kostet SZ 38,39 Euro, der Einstieg in SZR beginnt bei 17,01 Euro. Er dreht sich aber um: Mit 60 Jahren kostet SZ 76,17 Euro und SZR 32,09 Euro, und wer mit 61 in SZR einsteigt, zahlt 45,48 Euro, während der Beitrag in SZ ab diesem Alter bei 78,31 Euro liegt und dort stehen bleibt. Einen Beitragsnachlass für Vorauszahlung sieht keiner der drei Tarife vor.
Was kostet die Krankenhauszusatzversicherung der Württembergischen im Monat?
Die Beiträge der Württembergischen reichen von 3,74 € bis 91,38 € im Monat, je nach Tarif und Eintrittsalter. Maßgeblich ist immer das Alter bei Vertragsbeginn, nicht das heutige — nennen Sie uns Ihr Geburtsjahr, dann steht der Betrag der Württembergischen fest statt einer Spanne.
Diese Übersicht ersetzt die Versicherungsbedingungen der Württembergischen nicht — sie fasst Leistungen, Grenzen und Beiträge zusammen, der Vertragstext regelt den Rest.